Neue Ausstellung


Ins Gespräch kommen!

Miteinander!

Eine Ausstellung mit Worten und Bildern

 

 

 

Mythische Wasserkämpfer treffen auf pathetische Brandstifter 

 

 

 

Θυμός Zorn/Wut und andere Metapher

 

Konstantin Troulos 

www.konstantin-troulos.de  konstantin-troulos@kabelbw.de  Tel: 0761/88850054

 

 

 

 

 

 

Weshalb diese Ausstellung!

 

Die weltweiten Ereignisse, die Konfrontationen unterschiedlicher kultureller Lebensmodelle, die aufgeregte und emotional aufgeputschte Medienkommunikation zur Flüchtlingsfrage, machen mir Sorgen.

   

Aus den Trümmern zweier verheerender Weltkriege erstanden die Bestrebungen Europas, mit Hilfe eines wirtschaftlichen Konzepts einen gesellschaftlichen Neubeginn zu wagen (D; I; F; BeNeLux). Neben den wirtschaftlichen Aufbauplänen sollte die Gründung der EWG auch einer Heilung der Leiden des II. WKs und der Aussöhnung zwischen den verschiedenen Völker Europas beitragen. 

   

Geboren 1945 und Sohn einer griechisch/deutschen Verbindung mit dem Stigma des "Fremden" im Schwarzwald aufgewachsen, könnte ich mit meiner bewegten Familiengeschichte Unaufgeregteres zur momentanen Debatte um Flüchtlinge und Integration beitragen.

 

"Meine Kunst" reicht über meine geschriebene Trilogie "Das Leben ist ein Kunstwerk" hinaus. Sie ist eine Sammelsurium seelischer Eindrücke und Empfindungen, die sich während meiner beruflichen Tätigkeit als Pädagoge und in zwei Projekten beim Deutschen Entwicklungsdienst DED anhäuften, ja förmlich sich in meiner Seele aufstauten.

 

Es ist mein sehnlichster Wunsch, dass ich mit meiner Ausstellung Menschen zusammenbringe könnte, die die Idee einer modernen Demokratie nicht aufgegeben haben, sie weiter entwickeln und sachangemessen miteinander ins Gespräch kommen wollen: 

  

Welches Land wollen wir sein? — Wollen wir eine "offene Gesellschaft" sein, und was sind wir bereit, dafür zu tun? — Flüchtlinge ins Land lassen und unter welchen Bedingungen? — Wie kann man mit Ängsten umgehen? — Wie kann eine offene Gesellschaft aussehen und wie kann ich deren Freund werden?

Und viele andere Fragen!

 

Konstantin Troulos

 

Mein Verständnis als lebendiger Mensch …

 

Seit meiner Kindheit habe ich meiner bewegten und unruhigen Seele künstlerischen Ausdruck gegeben. 

 

Und immer mehr wird mir bewußt: 

Ich bin ein Kind einer bewegten Zeit, unter widrigen Umständen aufgewachsen. 

   

Meine Wissbegier und Interesse für fremde Länder mit ihren Menschen und deren Kultur, ließ in mir ein Bewußtsein wachsen: 

 

Ich fühle als Kosmopolit und bekenne mich zum Menschsein

 

Meine Gemälde und Skulpturen, vor Jahren entstanden, komponiere ich neu, es kommt zusammen, was vorher vereinzelt für sich sprach. 

 

Mein Interesse für Europäische Geschichte umfasst einen Zeitraum der jüngeren Geschichte, ebenso die Jahrhunderte zuvor, den Jahren unheilvoller europäischer Machtexpansionen. 

   

In unserem Jahrhundert erleben wir eine rasant sich verändernde Welt. Das Europa des 20. Jahrhunderts entwickelte einen futuristischen Entwurf für eine europäische Grenzenlosigkeit. 

 

Über Europas Grenzen hinaus sollte eine Interessenspolitik verfolgt werden, die hauptsächlich europäische Wirtschaftinteressen im Fokus hatte. Das hatte zur Folge, dass in anderen Teilen der Welt viele Länder wirtschaftlich und politisch destabilisiert wurden und infolgedessen Krisen auslöste. 

 

 

Heimat

Blicken wir zurück und durchforsten wir unsere Archive. Um zu begreifen, was Menschen der verschiedenen Zeitepochen unter Heimat verstanden haben und welche gesellschaftlichen Zwänge Gesellschaften verändert haben. 

 

Dazu lasse ich in einem Ausschnitt den Historiker Bausinger zu Wort kommen:

 

Heimat als Besitz und als Recht.

Sichtet man die Belege, die im Grimmschen Wörterbuch für das Wort Heimat zusammengetragen wurden, so wird schnell offenkundig, daß der Gebrauch schon sehr früh verschieden, die Bedeutung nicht einheitlich war. Heimat ist immer Gegenbegriff zu Fremde ; aber die räumliche Erstreckung von Heimat reicht vom ganzen Land über den Landstrich und den Ort bis hin zum Haus, zur Wohnung.

   Häufig ist der Bezug zur himmlischen Heimat . »Meine Heimat ist dort droben«, heißt es in einem Lied von Paul Gerhardt aus dem Jahr 1666 - gerade über die religiöse Metapher ist dem Begriff Heimat schon früh etwas von Überhöhung zugewachsen.

 

   Aber zentral scheint doch jahrhundertelang eine sehr enge und konkrete Vorstellung von Heimat gewesen zu sein, der an den unmittelbar vorhandenen Besitz von Haus und Hof gebundene Begriff Heimat. (…)

 

 

Der Ausstellungskatalog umfasst mit meinen Skulpturen, Gemälden und weiteren Texten 75 Seiten. Kataloge können bei angefordert werden!

 www.die-offene-gesellschaft.de

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