Kulturarbeit Karibik



Entwicklungshilfe-Projekt, DED 1985 - 1988, Dominikanische Republik.

Der wöchentliche Marktbesuch ermöglichte regelmäßige Kontakte zu knüpfen. Die Menschen in der DOM, wir lebten in San Cristóbal, sind sehr herzlich und offen gegenüber Fremden. 

Hilfe zur Selbsthilfe! Projekt Berufsausbildung

Als Asesor técnico befand sich mein Arbeitsplatz in einem von Jesuiten geführten Bildungszentrum IPL, San Cristóbal: Schule und Ausbildung, vom Kindergarten bis zum Techniker in vier technischen Bereichen. 

 

Ich arbeitete in der Abteilung Elektrotechnik und sollte die Ausbildungsinhalte an die sich veränderten Anforderungen der einheimischen Industrie anpassen. Dazu erstellte ich eine Arbeitsplatzstudie mit vierzig relevanten Betrieben des Landes: "Studio de un puesto de trabájo para un tecnólogo (Electricísta) del Institúto Politécnico Loyola." 

Wir richteten zwei Labore ein um die Grundlagen der Elektrotechnik unterrichten zu können, dazu erstellte ich Ausbildungsmanuale für Schüler und Lehrer. Materialien und Geräte für zwei Labore kamen aus Deutschland. 

Mit tatkräftiger Unterstützung der Schulleitung wurde das Schulcurriculum den neuen Anforderungen angepasst. 

Eine Grundschule im Barrió Geringa, San Cristóbal. 

Mit Hilfe von engagierten Einheimischen wurde ein Haus zur Verfügung gestellt und mit der Arbeit ehrenamtlicher Mitarbeiter entstand eine Grundschule mit einer festangestellten Lehrerin. Die Leitung und Organisation der Schule übernahmen die Einheimischen selbst. 

  Die deutsche Botschaft in Santo Domingo bewilligte einen Zuschuss, sogar eine Schule in Norddeutschland schickte einen Lehrer, der unsere Schule als Schulprojekt auswählte und die Spende ihrer Aktionswoche unserer Grundschule zukommen ließ. 

Die Eltern der Kinder mussten keine Schuluniform für ihre Kinder besorgen und die Schüler erhielten vor dem Unterricht ein Frühstück (ein Glas Milch und Obst). 


Menschen des Viertels Geringa in San Cristóbal, Dominikanische Republik. Mittendrin meine Tochter Ambar, geboren 1986 in San Cristóbal. Ambar besitzt die dominikanische Staatsbürgerschaft. 

Auf dem Weg per Motorrad in Richtung Haiti.

 

Diese junge Frau wohnt mit ihrem Sohn in diesem Häuschen. Nirgendwo in der Gegend konnten wir andere Häuser sehen. Von was lebt sie? Die Fresken an den Wänden zeigen religiöse Texte einer amerikanischen Sekte.

 

Das Hotel auf der Halbinsel Samaná wurde von einem Männerteam aus Hamburg gegründet. Auf Samaná gibt es kleine Hotels mit individuellem Flair, erbaut durch europäische Aussteiger. In den Jahren 1985/86 begannen Tourismusunternehmen aus dem Ausland ganze Strände aufzukaufen, für ihre Strandhotel-Anlagen. 

 

Angebot Reisebüro 2015: Dominikanische Republik 1.200 €, all incl.

 

Einheimische wurden mehr und mehr ausgegrenzt. Damals durften Einheimische ihre eigenen Produkte anbieten, am Strand oder an Straßenrändern. In der Nähe der Touristenstrände wird dies nicht mehr erlaubt sein.