Der Wert der Kunst oder  Was leistet Kunst?

 

In einer modernen Gesellschaftdemokratisch orientiert und auf einem Fundament der Meinungsfreiheit aufgebauthat die Kunst, neben der gefälligen Schönheit als Bildende Kunst an Bedeutung gewonnen

 

Wahrnehmungen und Kreativität formuliert imKunstwerkstellen fruchtbare Alternativen zum kommerziellen Mainstream bereit.  

 

Autokratische LänderBeispiel PolenUngarn und die Türkei zeigen aufwie Gesellschaften ohne freie Kunst in ihrer Entwicklungin Alternativlosigkeit steckenbleiben

   

In meinem Buch Das Leben ist ein Kunstwerk“ sind Interviews von ZeitzeugenInnen dokumentiertIhre wertzuschätzenden Erinnerungen aus den 1940erJahre, die Erfahrungen aus den Jahren der NS-Diktaturhaben eine immense historische Bedeutung für die Aufklärung / Bildung kommender Generationen.

 

Der Aufbau und die Entwicklung demokratischer Strukturen unserer heutigen EUzeigen ohne Zweifel Reformbedarf in einer globalisierten WeltAktuell stehen wir wieder vor einer HerausforderungEin Nationalismus dogmatisch gewandet - Minderheiten werden ausgegrenzt und medial inszeniert, erfolgt eine Angstmache auf Kosten von Hilfsbedürftigen und Schutzsuchenden

 

Die Idee unserer demokratisch orientierten EU droht unterzugehen.

  

Wir leben in einem Europa der Kulturen  -  einer Kultur der griechischen Philosophieder jüdisch-christlichen Religion  -  die Vielfalt dieser Kulturen ist eine Alternative zu jedem demagogischen EthnoNationalismus.



Die Chavet-Höhle: Höhle der vergessenen Träume

 

Der Stier-Mann und die Venus



Galerien und Orte für Ausstellungen?

  Konstantin Troulos

www.konstantin-troulos.de   konstantinostroulos@gmail.com   Tel: 0761/88850054

 

Themen-Schwerpunkte

Ausstellung 1; Das Ende der Welt - darüber hinaus! 

 

Für die antiken Griechen war Gibraltar -- das Ende der Welt, für sie war an den Säulen des Herakles Schluss. Bis Spanier und Portugiesen ihrem Expansionswillen nachgaben, werden Jahrhunderte vergehen und immer noch längst, nachdem die Kugelform der Erde anerkannt wurde, lockt das Abenteuer des maximalen Abstands und äußeren Randes. Die vermeintlichen Grenzen verschieben sich immer weiter und längst wissen wir, es gibt keine Grenzen, nur die, die wir Menschen uns selbst bauen. (...)

 

Ausstellung 2Ressourcen - materielle Kulturen!

 

Sehen wir die Kultur als lebendigen Organismus, in dem das menschliche Individuum eine Entwicklung erfährt - eine Jugend, eine Manneszeit, ein Alter durchläuft und dann endet. So bezeichnet Zivilisation das unausweichliche Auflösungsstadium von Kultur.

Entspricht also Zivilisation dem letzten dieser Stadien? 

 

Meine engagierte Arbeit als freischaffender Künstler

Die weltweiten Ereignisse, die Konfrontationen unterschiedlicher kultureller Lebensmodelle, die aufgeregte und emotional aufgeputschte Medienkommunikation zur Flüchtlingsfrage machen Sorgen. Aus den Trümmern zweier verheerender Weltkriege entstanden die Bestrebungen Europas, mit Hilfe eines wirtschaftlichen Konzepts einen gesellschaftlichen Neubeginn zu wagen (D; I; F; BeNeLux). Neben den wirtschaftlichen Aufbauplänen sollte die Gründung der EWG auch einer Heilung der Leiden des II. WK und der Aussöhnung zwischen den verschiedenen Völker Europas beitragen.

 

Geboren 1945 und Sohn einer griechisch/deutschen Verbindung mit dem Stigma des "Fremden" im Schwarzwald aufgewachsen, möchte ich mit meiner bewegten Familiengeschichte Unaufgeregtes zur momentanen Debatte um Flüchtlinge und Integration beitragen.

 

Meine "Kunst" reicht über meine geschriebene Trilogie "Das Leben ist ein Kunstwerk" hinaus; zu den seelischen Eindrücken und Empfindungen aus meiner beruflichen Tätigkeit als Pädagoge und zwei Projekten für den Deutschen Entwicklungsdienst DED/GIZ.

 

Sehnlichster Wunsch

Könnte ich mit meiner Ausstellung Menschen zusammenbringen, die die Idee einer modernen Demokratie nicht aufgegeben haben und sie weiter entwickeln wollen.

 

Miteinander ins Gespräch kommen: Welch ein Land wollen wir sein?

 

Wollen wir eine "offene Gesellschaft" sein? - und was sind wir bereit, dafür zu tun.

 

Wie kann eine offene Gesellschaft aussehen und wie kann ich deren Freund werden .

 

Und viele andere Fragen!

 

Freiburg im Jahr 2018

 

Aktuell in Arbeit 

Ausstellung 3  Stricken am Mythos oder Rückkehr zum Mythos? 

  

Nicht aufhören nach vorne zu blicken und die Spannung nicht verlangsamen. Meine Ausrichtung auf mein eigenes Ziel — mich mit meinem grenzenlosen Mysterium zu beschäftigen — alte Gedanken überarbeiten die im Lauf der Jahrzehnte von Anderen geschrieben wurden?

 

 Sehen wir die Kultur als lebendigen Organismus, in dem das menschliche Individuum eine Entwicklung durchläuft — eine Jugend, eine Manneszeit, ein Alter und dann endet. Ist Zivilisation das unausweichliche Auflösungsstadium von Kultur?

 

Hat der zivilisierte Mensch keine zukünftige Kultur mehr? 

 

Der momentane Bildersturm, der Bilderstreit hat eine religiöse Dimension angenommen, als wären wir in die Zeit zurückgefallen, in der Bilddarstellungen von religiösen Fanatikern als Rückschritt zur Verehrung von Vielgöttern gesehen haben. Macht und Einfluss glaubt derjenige zu bekommen, der die Kulturgüter der verhassten Volksgruppen rauben/zerstören kann. Kunstzerstörung gab es immer wieder.

Da wäre anzumerken, der mittelalterliche Bilderstreit in Byzanz des oströmischen Reiches (726 und 843) oder das kirchenkritische Edikt von Kaiser Leon III., wurde wegen dreidimensionaler Figuren als eine Wiederkehr der antiken Vielgötterei gedeutet.

 

Materielle und immaterielle Kultur

 

Ich stelle mir die Welt der Menschen als eine Sorte von Kindern vor, ausgesetzt auf einer einer Insel harter Fakten;  die meisten graben mit dem Rücken zum Meer im Sand oder bauen etwas daraus. Sie zanken viel, bringen weit weniger zustande, und das wenige wird oft völlig oder teilweise von den Wellen wieder zerstört, so dass sie an anderer Stelle von vorn beginnen müssen. 

Die Abenteuerlustigen gehen zum Strand, wo sie herumpaddeln und waten oder sogar schwimmen. Die Erfinderischsten bauen Boote, auf denen die Mutigen aufs Meer hinausfahren, die aber auch wieder zurückkehren, wenn Wasser ins Boot dringt oder es kentert.

                                                                                 Eliza Marian Butler (1935) in Claudia Schmölders: Faust und Helena. 2018 Berenberg Verlag Berlin  

 


dulce  et  decorum  est  pro  patria  mori