Der Wert der Kunst oder  Was leistet Kunst?

 

In einer modernen Gesellschaftdemokratisch orientiert und auf einem Fundament der Meinungsfreiheit aufgebauthat die Kunst, neben der gefälligen Schönheit als Bildende Kunst an Bedeutung gewonnen

 

Wahrnehmungen und Kreativität formuliert im Kunstwerkstellen fruchtbare Alternativen zum kommerziellen Mainstream bereit.  

 

Autokratisch orientierte Länder zeigen aufwie Gesellschaften ohne freie Kunst in ihrer Entwicklung in Alternativlosigkeit steckenbleiben

   

Mein Buch Das Leben ist ein Kunstwerk“, mit Interviews von ZeitzeugenInnen, dokumentiert deren wertschätzende Erinnerungen aus den 1940er Jahren. Ihre Erfahrungen aus den letzten Jahren der NS-Diktatur, hinein in die Gründungsjahre der BRDhaben eine immense historische Bedeutung zur Aufklärung und Bildung kommender Generationen.

 

Der Aufbau und die Entwicklung demokratischer Strukturen unserer heutigen EUzeigen ohne Zweifel Reformbedarf in einer globalisierten WeltAktuell stehen wir wieder vor einer Herausforderung. In einem Nationalismus dogmatisch gewandet werden Minderheiten ausgegrenzt. Medial inszenier, folgt eine Angstmache auf Kosten von Hilfsbedürftigen und Schutzsuchenden

 

  

Wir leben in einem Europa der Kulturen. Eine Kultur der griechischen Philosophie und jüdisch-christlicher Religion. Die Vielfalt dieser Kulturen ist eine Alternative zu jedem demagogischen EthnoNationalismus.

 

 

Wie 1945; so folgend durch die Pubertätsjahre der BRD bis aktuell heute:

Man kann Flüchtlinge, Migranten auch deren Nachkommen als Konkurrenten um Wohnungen, um Arbeitsplätze sehen. Und man kann diese Menschen sehen als bereichernde Träger von anderen kulturellen Eigenschaften bzw. in der Regel sehr freundliche und nette Menschen. Beide Eigenschaften sozusagen zu sehen und sich nicht auf die reine Ablehnung von Migranten als Konkurrenten zurückzuziehen, das wäre

 

MUT ZUR MEHRDEUTIGKEIT.

 

Else Frenkel-Brunswik, geb. 1908 in Lemberg. Fand Schutz in den USA vor den Nationalsozialisten; das Überleben hing davon ab, dass man eindeutig kein Jude war. Sie forschte und entdeckte 1949 das Persönlichkeitsmerkmal der Ambiguitätstoleranz.

 


Galerien und Orte für Ausstellungen ?

Die Venus und der Stiermann

Die Chauvet-Höhle, über dem Ufer der Ardeche, gibt das Geheimnis alter Felsmalereien nach 30.000 Jahren frei. Die Höhle bewohnten die Menschen nicht. Untersuchungen ergaben, sie kehrten immer wieder zurück um im Schein von Fackeln ihre Werke zu betrachten. Schufen sie auch Neue, um sich rituell als Lebewesen, als Teil ihrer sie umgebenden Welt zu begreifen? Kein Werk übermalte ein älteres, nachgewiesen liegen zwischen einzelnen Tierdarstellungen bis zu 5.000 Jahre. Eine bildliche Darstellung eines Mannes mit Stierkopf zusammen mit einer Venus, zeigt die erste malerische Darstellung eines  Menschenpaares. Die Venuszeichnung ähnelt der Venusfigurine, bekannt als Venus von Hohlefels. 

 


Viele Menschen haben das lebendige Sein des Menschen beschworen, alles getan es festzubinden in Worten und Tönen. Auf die Frage was der Mensch sei, gab die Bildhauerkunst der Griechen eine Antwort, seine Schönheit aus warmen Mamor geformt.



 

 

 

OLIVE  -  DER HEILIGE BAUM

 

 

 

 

 

Manólis, der Olivenölbauer:

 

 

 

Ein Olivenbaum stirbt nie!

 

 

 

 

                                                        Die Seele von Flíthias

 

 

 

                                            Südkreta

 

 

 

            Dieser alte Ölbaumstamm lag in einer kretischen Wiese.

                  Vergessen und bedeckt von langhalmigem Gras.

 

Skulptur Olivenholz  

 

Erdpigmente mit Harz des Drachenbaums, Holzöl. 90x140cm


                         Die Zusammenkunft der Ahnen - Das Totem

Das gemeinsame Mahl der Generationen zelebriert das Vergangene und das Zukünftige.

Heimat als Besitz und Recht

Das Wort Heimat zusammengetragen  im Grimmschen Wörterbuch (...) offenkundig, dass der Gebrauch schon sehr früh verschieden, die Bedeutung nicht einheitlich war. Heimat ist immer Gegenbegriff zu Fremde; die räumliche Erstreckung von Heimat reicht vom ganzen Land über den Landstrich und den Ort bis hin zum Haus, zur Wohnung.

 

Arbeit am Mythos oder Rückkehr zum Mythos?

 

Falten in der Seele dort, wo die Unbeugbarkeit Einschluss wird - Ressourcen - materielle und immaterielle Kultur nicht trennbar - Kopfgeburten

Philosophie  -  φίλεν      ο φίλος         φίλος

                                                                                                        lieben  -  der Freund - lieb; teuer; eigen

Das Wort Philosophie gibt einem Rätsel auf, ist man diesem Begriff aufmerksam zugewandt: Aus zwei Stämmen gebaut, einzeln betrachtet aus φίλος lieb, Freund  und  σοφία  WeisheitDer Bedeutung des Wortes nicht geläufig, würde man es nicht mit Weisheitsliebe, eher mit Liebesweisheit übersetzen.

Ist er φίλο-σόφος; weise im Streben?

 

 

 

 

Den Himmel  überlassen wir

 

 

den Engeln und den Spatzen

 

                                                      Heinrich Heine 

 

 

 

 

                                   Hermes und das Sonnenrad


Das Ende der Welt - darüber hinaus 

 

Für die antiken Griechen war Gibraltar das Ende der Welt, den Säulen des Herakles war Schluss. Bis Spanier und Portugiesen ihrem Expansionswillen nachgaben werden Jahrhunderte vergehen. Längst nachdem die Kugelform der Erde anerkannt wurde, lockt immer noch das Abenteuer des maximalen Abstands und äußeren Randes. Die vermeintlichen Grenzen verschieben sich immer weiter und längst wissen wir, es gibt keine Grenzen, nur die, die wir Menschen uns selbst bauen. (...)


 

Ich stelle mir die Welt der Menschen als eine Sorte von Kindern vor, ausgesetzt auf einer  Insel harter Fakten;  die meisten graben mit dem Rücken zum Meer im Sand oder bauen etwas daraus. Sie zanken viel, bringen weit weniger zustande, und das wenige wird oft völlig oder teilweise von den Wellen wieder zerstört, so dass sie an anderer Stelle von vorn beginnen müssen. 

Die Abenteuerlustigen gehen zum Strand, wo sie herumpaddeln und waten oder sogar schwimmen. Die Erfinderischsten bauen Boote, auf denen die Mutigen aufs Meer hinausfahren, die aber auch wieder zurückkehren, wenn Wasser ins Boot dringt oder es kentert.

                                                                                 Eliza Marian Butler (1935) in Claudia Schmölders: Faust und Helena. 2018 Berenberg Verlag Berlin  


Kulturräume - Wege 

Experimentierfelder für völkisches Vorhaben oder politische Verlustierung.

Das Schwierigste auf diesen Feldern scheint zu sein, einen Menschentypus in einen anderen zu verwandeln; ein schon vorhandenes stoffliches Ding in ein anderes vorhanden stoffliche Ding. Wie die Alchimisten, die ein Element in ein anderes zu verwandeln glaubten. Eine Idee, erwachsen aus der plumpen gier ihrer weltlichen Herren. 

Hat der zivilisierte Mensch eine Kultur ...

Sehen wir die Kultur als lebendigen Organismus, in dem das menschliche Individuum eine Entwicklung durchläuft — eine Jugend, eine Manneszeit, ein Alter und dann endet.

... Ist unsere moderne Zivilisation das unausweichliche Auflösungsstadium von Kultur?

 

Verirrt zwischen Welten

 

  

Junge Menschen kann die Aufgabe zugeteilt werden,

 

nicht akzeptierte Zustände gewaltsam zu bekämpfen.

 

 

 

Glauben sie, ihre Tat dient der eigenen Transformation?

 

 

  

Sind Verdienste einlösbar im Reich der Träume und religiösen Legenden?

 

 Palästina

Frauen klagen an

 

Was habt ihr Männer uns auf die Fußsohlen geschrieben? Das was ihr dort veranstaltet sind Eure Kriege!

 

Ich fühle mich entblößt, alles wurde mir genommen.

 

 

Was nun?

 

Wir sind  erschöpft!


Éros und Thánatos

Wo Leben entsteht, daneben steht der Tod.


Kopfgeburt


 

 

 

            dulce  et  decorum  est  pro  patria  mori

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baader-Meinhof-Steckbrief  -  Ahnentafel, deutsch-griechisch


Bergpredigt


Der momentane Bildersturm hat eine religiöse Dimension angenommen. Als wären wir in die Zeit zurückgefallen, in der Bilddarstellungen religiöse Fanatiker einen Rückschritt zur Verehrung von Vielgöttern sahen. Macht und Einfluss glaubt derjenige zu bekommen, der die Kulturgüter der verhassten Volksgruppen rauben/zerstören kann. Kunstzerstörung gab es immer wieder.

Da wäre anzumerken, der mittelalterliche Bilderstreit in Byzanz des oströmischen Reiches (726 und 843) oder das kirchenkritische Edikt von Kaiser Leon III., wurde wegen dreidimensionaler Figuren als eine Wiederkehr der antiken Vielgötterei gedeutet.


Kultur und Lebensart

 

 Stricken am Mythos oder Rückkehr zum Mythos 

  

Nicht aufhören nach vorne zu blicken und die Spannung nicht verlangsamen. Meine Ausrichtung auf mein eigenes Ziel — mit einem grenzenlosen Mysterium zu beschäftigen. Gedanken überarbeiten die im Lauf der Jahrzehnte von Anderen geschrieben wurden?